Prozessberatung Fehlzeitenmanagement


Prozessberatung Fehlzeitenmanagement: strukturiert vorbeugen, sicher handeln im Ernstfall

Hohe Fehlzeiten lassen sich nicht mit einzelnen Maßnahmen lösen – sie brauchen einen systematischen Prozess. In meiner Prozessberatung erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen einen für Ihr Unternehmen passenden, strukturierten Ablauf für Fehlzeitenmanagement und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – von der Analyse Ihrer betrieblichen Situation bis zur klaren Verteilung von Rollen und Verantwortlichkeiten.

Warum ein systematisches Vorgehen entscheidend ist

Um hohe Fehlzeiten in Ihrem Unternehmen wirksam zu reduzieren, braucht es ein systematisches Vorgehen der Arbeitgeberseite. Einzelne Krankenrückkehrgespräche oder ein gut gemeintes BEM-Verfahren reichen allein nicht aus, wenn Zuständigkeiten unklar sind, Ziele fehlen oder Präventions- und kurative Maßnahmen nicht sauber voneinander getrennt sind. Genau hier setzt meine Prozessberatung an.

Unverbindliche Erstberatung

So läuft die Prozessberatung ab

Schritt 1 – Planungsworkshop (1 Tag)

In einem eintägigen Planungsworkshop erarbeite ich mit Ihnen einen für Ihr Unternehmen passenden Prozess. Inhalte des Workshops:

  • Analyse der aktuellen betrieblichen Rahmenbedingungen (Krankenquote, Brennpunktabteilungen, Ursachenforschung)
  • Festlegung Ihrer Unternehmensziele, um Fehlzeiten zu reduzieren
  • Abgrenzung von Präventionsmaßnahmen und kurativen Maßnahmen
  • Systematik von Krankenrückkehrgesprächen
  • Sinnvolle Einbindung eines bestehenden BEM-Prozesses zur Fehlzeitenreduzierung
  • Definition der fachlichen Verantwortlichkeiten: Führungskräfte, BGM, HR, Mitarbeitende, Betriebsrat
  • Festlegung der zur Verfügung stehenden Ressourcen
  • Ausarbeitung und Visualisierung Ihres individuellen Prozessablaufs im Fehlzeitenmanagement

Schritt 2 bis 5 – Vertiefende Module

Darauf aufbauend biete ich vier weiterführende Module an – je nach Bedarf einzeln oder in Kombination, jeweils an einem Tag:

  1. Prozessberatung: Aufbau und Einführung strukturierter Krankenrückkehrgespräche
  2. Prozessberatung: Optimierung Ihres BEM-Prozesses – inklusive der Einbindung externer Leistungen und Fördergelder der Reha-Träger
  3. Schulung für HR und Führungskräfte: Fehlzeitensensibilisierung, Rollenverständnis und konkrete Handlungsoptionen zur Fehlzeitenreduzierung
  4. Schulung: Professionelle Gesprächsführung der Führungskräfte in Krankenrückkehrgesprächen

Für wen ist die Prozessberatung gedacht?

Die Prozessberatung richtet sich an Unternehmen, die Fehlzeiten reduzieren und BEM nicht länger dem Zufall überlassen, sondern strukturiert und rechtssicher aufstellen möchten – insbesondere an:

  • HR-Verantwortliche und Personalleitungen
  • Geschäftsführung
  • Interne und externe BEM-Beauftragte
  • Führungskräfte mit Personalverantwortung

Ihre Expertin für Prozessberatung

Nach langjähriger Tätigkeit als Personalleiterin in mittelständischen Unternehmen und im Konzernumfeld gründete ich, Rechtsanwältin Anja Kayser, im Jahr 2013 mein Unternehmen KAYSER PERSONALKONZEPTE in Asperg.

Meine Schwerpunkte sind das Betriebliche Eingliederungsmanagement und das Fehlzeitenmanagement. Zu diesen Themengebieten biete ich Grundlagen- und Aufbauseminare an und berate Sie vor Ort in Ihrem Betrieb – insbesondere im BEM-Fallmanagement oder bei der Einführung eines professionellen, strategischen Fehlzeitenmanagements.

In meiner Tätigkeit als externe BEM-Fallmanagerin begleite ich BEM-Gespräche in den Betrieben und berate zum gesamten Spektrum der betrieblichen Unterstützungsleistungen, auch im Zusammenspiel mit externen Partnern wie der Deutschen Rentenversicherung oder dem Integrationsamt.

Ich bin außerdem Certified Disability Manager CDMP® bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Meine Kunden kommen aus dem gesamten Branchenspektrum der deutschen Industrie. Ich arbeite u.a. für die Akademie im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und für die Haufe Akademie.


BEM-Hotline – Fallberatung für akute BEM-Situationen

Neben dem strukturellen Aufbau begleite ich Sie auch dann, wenn es im laufenden BEM-Verfahren konkret wird: Meine BEM-Hotline unterstützt Sie immer dann, wenn in BEM-Verfahren Schwierigkeiten auftreten. Ich unterstütze alle Arbeitgebervertreter ganz konkret mit Handlungsvorschlägen – als Rechtsanwältin und BEM-Fallmanagerin arbeite ich praxisnah und rechtssicher.

So läuft die Fallberatung ab

Sie schildern mir Ihren konkreten Sachverhalt und stellen mir Ihre Fragen:

  • Telefonisch
  • Online / Videocall
  • In Präsenz
  • Bei Bedarf direkt im laufenden Verfahren

Typische Situationen aus der Praxis

Unternehmen wenden sich zum Beispiel mit folgenden Fragen an mich:

  • Muss der Arbeitsplatz an alle Einschränkungen eines Mitarbeiters angepasst werden?
  • Welche Maßnahmen müssen auf jeden Fall angeboten werden?
  • Wie lässt sich die Führungskraft sinnvoll in das BEM-Verfahren einbinden?
  • Wie und wann kann ein BEM-Verfahren beendet werden, wenn sich die Fehlzeiten nicht reduzieren?

Format und Zielgruppe

Zielgruppe: HR Business Partner, Personalleitungen, interne und externe BEM-Beauftragte, Geschäftsführung
Dauer: 30, 60 oder 90 Minuten – telefonisch oder per Videocall
Vertraulichkeit: Als Rechtsanwältin unterliege ich der Schweigepflicht.

Terminvereinbarung nach Anfrage

Vertraulich, praxisnah, rechtssicher

Ob struktureller Aufbau eines Fehlzeitenmanagements oder akute Unterstützung in einem laufenden BEM-Verfahren: Meine Beratung verbindet juristische Sicherheit mit praktischer Umsetzbarkeit im HR-Alltag.

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Häufig gestellte Fragen

Muss der Arbeitsplatz an alle Einschränkungen eines Mitarbeiters angepasst werden?

Wenn die Beschäftigten gesundheitliche Einschränkungen haben, ist der Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet zu prüfen, in welcher Weise der Arbeitsplatz angepasst werden könnte.

Das ergibt sich aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Ob und wie der Arbeitsplatz in einen leidensgerechten Arbeitsplatzes verändert werden könnte, ist immer von den individuellen Rahmenbedingungen und vom Arbeitsplatz abhängig. Dabei spielen insbesondere diese Fragen eine Rolle: Gibt es Hilfsmittel? Ist die Tätigkeit aufgrund der bestehenden Einschränkungen grundsätzlich noch möglich? Für welchen voraussichtlichen Zeitraum werden Anpassungen nötig sein?

Wie lässt sich die Führungskraft sinnvoll in das BEM-Verfahren einbinden?

Wichtig ist die Einbindung der Führungskraft immer dann, wenn Veränderungen am Arbeitsplatz erforderlich werden. Die Führungskraft kann am besten beurteilen, welche Optionen in ihrem Bereich denkbar und umsetzbar sind. Sie prüft auch, welche Auswirkungen diese Veränderungen auf das Team haben werden und wie diese Veränderungen organisiert werden können.

Auf diese Weise ist sie rechtzeitig involviert und kann die Wiedereingliederung gut unterstützen, was dem Beschäftigten zu Gute kommt.

Eine Einbindung der Führungskraft bedarf aber immer der Einwilligung des Beschäftigten.

Das BEM-Team oder der BEM-Beauftragte sollte die Einbindung der Führungskraft auch dann grundsätzlich unterstützen, wenn auf Seiten der Beschäftigten Zweifel daran bestehen, sie sich aber eine Anpassung der Arbeitsbedingungen wünschen.

Welche Maßnahmen müssen auf jeden Fall angeboten werden?

Dem Beschäftigten sind interne Hilfsmittel anzubieten, die die Durchführung der Arbeit erleichtern würden. Ferner sind Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation zu besprechen und deren Ergebnis abzuwarten, z. B. ein Aufenthalt in einer Rehaklinik.

Und es müssen alle Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation abgeklärt werden, z.B. auch Qualifizierungsmaßnahmen durch die Deutsche Rentenversicherung. Und – ganz wichtig- das Angebot einer betriebsärztlichen Sprechstunde sollte keinesfalls fehlen.

Wie und wann kann ein BEM-Verfahren beendet werden, wenn sich die Fehlzeiten nicht reduzieren?

Grundsätzlich kann das BEM-Vernehmen nur einvernehmlich zwischen Arbeitgeber und Beschäftigtem beendet werden. Das ist in der Praxis auch der Regelfall.

Es gibt aber immer wieder BEM-Verfahren, die sich sehr lange hinziehen, ohne Aussicht auf eine Reduzierung der Fehlzeiten. Mit der Herausforderung für die Arbeitgeber, dass die Beschäftigten das BEM dennoch nicht beenden möchten.

Der Arbeitgeber kann das BEM dann einseitig beenden, wenn er alle im BEM möglichen Optionen ernsthaft geprüft hat bzw. Maßnahmen ohne Erfolg umgesetzt hat. In Ihrem individuellen Einzelfall berate ich Sie gerne strategisch und rechtssicher. Wir klären gemeinsam, ob Sie alle erforderlichen Maßnahmen im BEM-Verfahren angeboten bzw. durchgeführt haben. Wir bestimmen den richtigen Zeitpunkt für die Beendigung des BEM-Verfahrens.

Nach Beendigung des BEM können Sie dann weitere rechtliche Schritte einleiten.

Kayser Personalkonzepte

5,0Von 5 Sternen

Durchschnitt aus 13 Google Bewertungen

Nora Gräber
vor 2 Monaten

Die BEM-Schulung mit Frau Kayer war rundum hervorragend! Die Inhalte wurden praxisnah, klar strukturiert und mit vielen wertvollen Beispielen vermittelt. Man merkt, dass hier viel Praxiserfahrung vorhanden ist und ein guter Blick auf die Sachlage mit viel Empathie für den Gegenüber. Besonders beeindruckt hat mich die persönliche Beratung im Anschluss. Frau Kayer ist eine absolute Expertin, die ihre Arbeit mit Leidenschaft macht. Empfehlenswert für Unternehmen und Personaler, die sich weiterentwickeln möchten!

A. Kraft
vor 6 Monaten

Frau Kayser ist sehr kompetent, geht individuell auf die Teilnehmer ein und vermittelt Theorie sehr praxisnah. Zwei Tage Seminar waren sehr kurzweilig und ich konnte viel für meine tägliche Arbeit daraus mitnehmen. Würde jederzeit wieder bei Frau Kayser ein Seminar machen.

Mat Boller
vor 7 Monaten

Ich habe kürzlich bei Frau Kayer ein zweitägiges Seminar zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement für Führungskräfte besucht – und es war großartig! Die Inhalte waren praxisnah, verständlich und direkt anwendbar. Besonders beeindruckt hat mich, wie das Seminar meinen Blickwinkel verändert hat: Krankheit im Arbeitskontext anzusprechen, ist kein Tabubruch mehr, sondern ein essenzieller Schritt zur Unterstützung der Mitarbeitenden. Ich fühle mich nun deutlich sicherer und handlungsfähiger in diesem sensiblen Bereich. Besonders hervorheben möchte ich, dass Frau Kayser nicht nur äußerst kompetent, sondern auch sehr sympathisch ist, was das Lernen noch angenehmer gemacht hat. Absolut empfehlenswert!

Sascha Kliemchen
vor 8 Monaten

Sehr gutes und kompetentes Online-Seminar zum Thema Fehlzeitenmanagement. Kann ich uneingeschränkt empfehlen!

Kirsten Satzger
vor 10 Monaten

Mir war es sehr wichtig, einen strukturierten Überblick bezüglich des Fehlzeitenmanagements zu erhalten und zu erfahren, welche Einflussmöglichkeiten ich als Führungskraft überhaupt habe, um den Krankenstand zu senken. Ich weiß jetzt, wie ich meine Mitarbeitenden besser unterstützen und wie ich auch in schwierigen Situationen Lösungen finden kann. Herzlichen Dank für die neuen Inspirationen Ihre tolle Unterstützung! Ich werde davon sicher einiges umsetzen.

Andrea Serapins
vor einem Jahr

Es ist immer inspirierend, von jemandem zu lernen, der sowohl kompetent als auch sympathisch ist. Frau Kayser verfügt über umfangreiches Wissen und Erfahrung und besitzt die Fähigkeit, ihre Seminarteilnehmer zu begeistern. Am Ende des Tages freut man sich auf die nächste Gelegenheit, ein Seminar von Frau Kayser zu besuchen. Absolut empfehlenswert.

Lisa-Maria Lenz
vor einem Jahr

J. C.
vor einem Jahr

Ich arbeite schon lange mit Frau Kayser zusammen und kann nur Positives berichten. Sie ist äußerst kompetent, professionell und hat eine sehr angenehme Art. Ich kann sie uneingeschränkt empfehlen.

Annette Struck
vor einem Jahr

Es war für uns eine absolute fachliche Bereicherung, an einem Seminar für fortgeschrittene BEM-Fallmanager/-innen teilzunehmen, das von Frau Kayser geleitet wurde. Ihre Fachkompetenz und ihre offene Art schafften schnell eine produktive Lernatmosphäre. Warum wir Frau Kayser uneingeschränkt empfehlen können - Die Seminare sind nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam gestaltet. Frau Kayser versteht es, komplexe Themen anhand von Beispielen nachvollziehbar zu vermitteln. Dies ermöglichte praxisbezogene Diskussionen und erste Lösungsansätze. Sehr hilfreich war für uns, wie sie die vorgegebene Gesetzeslage thematisierte und uns ermutigte an diesem Diskurs teil zu nehmen, um unsere Lernerfahrungen zu vertiefen. Frau Kayser kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, sowohl als Anwältin als auch als externe Anlaufstelle für BEM. Dass Frau Kayser auch auf kritische Punkte hingewiesen hat, machte das Seminar noch wertvoller für uns. Insgesamt können wir Frau Kayser uneingeschränkt für Themen rund um das Betriebliche Eingliederungsmanagement empfehlen. Ihre Fachkompetenz und ihre soziale Kompetenz machen sie zu einer hervorragenden Referentin. Das EAP-Tam von BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH

Melissa Kopp
vor einem Jahr

Frau Kayser hat uns mit ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise spannende Einblicke in das BEM gegeben, gemeinsam mit uns eine individuelle Struktur erarbeitet und uns die Kompetenzen an die Hand gegeben, die es für ein erfolgreiches BEM braucht. In 2 Seminar Tagen haben wir auf produktive und professionelle Weise gelernt, welche Stärken wir für unser BEM nutzen können und würden jederzeit gerne wieder ein Seminar mit Frau Kayser durchführen.

Timo Krämer
vor einem Jahr

Ich hatte das Vergnügen an einer Schulungsveranstaltung mit Frau Kayser teilzunehmen. Frau Kayser hat die komplexen Inhalte so vermittelt, dass man diese direkt in die Praxis umsetzen kann. Alle Themen waren vom Umfang her so ausgelegt, dass man stets gut folgen konnte. Außerdem wurden Tipps und Ideen separat auf Flip-Charts erfasst und im Nachgang thematisch aufbereitet übermittel. Von meiner Seite eine absolute Empfehlung!

T. S.
vor einem Jahr

Frau Kayser war sehr professionell, kompetent und freundlich. Sie hat meine Erwartungen übertroffen und mich erstklassig beraten. Ich bin beeindruckt von ihrem Engagement und ihrem Einsatz für die Kundenzufriedenheit. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen und werde auf jeden Fall wiederkommen. Vielen Dank für eine tolle Erfahrung!

Kayser Personalkonzepte

Anja Kayser
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