Allgemeine Geschäftsbedingungen für Seminare und Kundeninformationen

§ 1Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten nur gegenüber Unternehmern in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit und gegenüber juristischen Personen des öffentlichen Rechts.
  2. Entgegenstehende, zusätzliche oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsinhalt, es sei denn, Kayser Personalkonzepte, Frau Anja Kayser (nachfolgend „Referentin“ genannt) hat ihrer Geltung schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten auch dann, wenn die Referentin eine Leistung für den Kunden in Kenntnis seiner entgegenstehenden, zusätzlichen oder abweichenden Bedingungen vorbehaltlos ausführt.
  3. Jede Änderung dieser AGB bedarf der Schriftform, wobei zur Wahrung der Schriftform auch E-Mails und Scans genügen. Das Schriftformerfordernis gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

§ 2 Vertragsschluss, Vertragssprache

  1. Der Vertrag kommt bei der Buchung eines Seminars über die Homepage der Referentin wie folgt zustande:
      • Die auf der Homepage der Referentin angebotenen Seminare stellen noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern lediglich eine Aufforderung an den Kunden zur Buchung eines Seminars.
      • Der Kunde kann die auf der Homepage aufgeführten Seminare auswählen und in seinen „Warenkorb“ legen. Eine Buchung wird seitens des Kunden verbindlich ausgelöst, wenn der Kunde am Ende des Buchungsprozesses im Bereich „Warenkorb“ das elektronische Bedienfeld (Button) „Buchung senden“ anklickt. Vor dem Klick auf den Button „Buchung senden“ können die zuvor eingegebenen Daten und der Inhalt des Warenkorbs jederzeit geändert und der Buchungsvorgang durch Verlassen der Homepage abgebrochen werden. Mit einer solchen Buchung unterbreitet der Kunde der Referentin ein Angebot auf Abschluss eines Vertrags.
      • Der Kunde erhält nach Abgabe seiner Buchung eine Eingangsbestätigung zu seiner Buchung. Diese Eingangsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots dar, sondern dient lediglich der Information des Kunden, dass die Bestellung bei der Referentin eingegangen ist.
      • Der Vertrag kommt erst mit Zugang einer Buchungsbestätigung beim Kunden zustande.
      • Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes erfolgt nicht.
  2. Die Vertragssprache ist deutsch.

§ 3 Inhalt und Durchführung der Seminare, Vertretung

  1. Der Inhalt, die Dauer und der Termin des Seminars, der Veranstaltungsort sowie weitere Einzelheiten zu dem Seminar ergeben sich aus dem jeweiligen Seminarflyer.
  2. Der Kunde kann seine Teilnahmeberechtigung an dem Seminar jederzeit auf einen per E-Mail an info@kayser-personalkonzepte.de von ihm zu benennenden Ersatzteilnehmer übertragen. Hierdurch entstehen keine Kosten.
  3. Die Referentin ist berechtigt, eigene Mitarbeiter bei der Abhaltung eines Seminars einzuschalten. Darüber hinaus ist die Referentin berechtigt, einen Dritten mit der Abhaltung eines Seminars zu beauftragen (Unterauftrag). Voraussetzung in beiden Fällen ist, dass die eigenen Mitarbeiter und der Dritte hierzu fachlich geeignet sind.

§ 4 Verschiebung und Absage eines Seminars, Stornierung

  1. Die Referentin ist berechtigt, den Termin eines Seminars zu verschieben, wenn sie auf Grund dringender Gründe, insbesondere Krankheit, an der Abhaltung des Seminars gehindert ist. Die Referentin wird den Kunden hierüber so schnell wie möglich informieren. Ist dem Kunden eine Teilnahme an dem Ersatztermin nicht möglich, darf der Kunde die Buchung des Seminars innerhalb von einer Woche nach Mitteilung des Ersatztermins per E-Mail an info@kayser-personalkonzepte.de kostenfrei stornieren. Insoweit gelten die in dem nachfolgenden Absatz 3 aufgeführten Stornierungsfristen nicht. Im Falle einer ordnungsgemäßen Stornierung erstattet die Referentin dem Kunden die Teilnahmegebühr einschließlich Umsatzsteuer zurück, soweit der Kunde bereits eine Zahlung geleistet hat.
  2. Die Mindestteilnehmerzahl für das Seminar ergibt sich aus dem Seminarflyer. Sofern in dem Seminarflyer hierzu keine Angabe gemacht wird, beträgt die Mindestteilnehmerzahl für ein Seminar ## Teilnehmer. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin erreicht, ist die Referentin berechtigt, das Seminar abzusagen. In diesem Fall erstattet die Referentin dem Kunden die Teilnahmegebühr einschließlich Umsatzsteuer zurück, soweit der Kunde bereits eine Zahlung geleistet hat.
  3. Der Kunde kann die Buchung eines Seminars bis ## Wochen vor dem geplanten Termin kostenfrei stornieren. Bei einer Stornierung ## Kalendertage vor dem geplanten Termin behält sich die Referentin vor, dem Kunden ## % der vereinbarten Netto-Teilnahmegebühr zu berechnen. Bei einer noch kurzfristigeren Stornierung wird die volle Teilnahmegebühr erhoben. Sämtliche Stornierungen müssen per E-Mail an info@kayser-personalkonzepte.de erfolgen.

§ 5 Seminarunterlagen, Ton- und Bildaufnahmen

  1. Sämtliche Rechte an etwaigen Seminarunterlagen, insbesondere Urheberrechte, stehen der Referentin zu. Die Seminarunterlagen dürfen ausschließlich zum Zweck des Seminars verwendet werden. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Seminarunterlagen Dritten entgeltlich oder unentgeltlich zur Verfügung zu stellen oder Ähnliches.
  2. Der Kunde ist nicht berechtigt, während der Durchführung des Seminars Ton- oder Bildaufnahmen zu fertigen. Erst recht ist der Kunde nicht berechtigt, solche Ton- oder Bildaufnahmen zu veröffentlichen.

§ 6 Teilnahmegebühr und Zahlungsbedingungen

  1. Die Höhe der Teilnahmegebühr ergibt sich aus dem Seminarflyer. Sie versteht sich pro Person und netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der am Tage der Rechnungsstellung geltenden gesetzlichen Höhe.
  2. Die Bezahlung der Teilnahmegebühr erfolgt innerhalb von vierzehn Tagen nach Rechnungszugang und ohne Abzüge.

§ 7 Kommunikation, Datenübermittlung

  1. Der Kunde ist damit einverstanden, dass der Daten- und Informationsaustausch zwischen ihm und der Referentin über unverschlüsselte E-Mails erfolgt. Sofern der Kunde möchte, dass Daten nicht mit unverschlüsselten E-Mails und E-Mail-Anhängen versendet werden, wird er dies der Referentin rechtzeitig schriftlich mitteilen. In diesem Fall werden E-Mails und E-Mail-Anhänge verschlüsselt versendet, die der Kunde nur mit Kennwort öffnen kann. Dabei werden für den Datenversand vom Kunden zur Referentin wie auch umgekehrt Ver- und Entschlüsselungsmethoden genutzt, die mit Standardsoftware (MS Office, Apple Mail) ohne Zusatzinstallationen verwendet werden können.
  2. Die Kommunikation per E-Mail birgt Risiken, z.B. die verzögerte oder fehlgeschlagene Zustellung, Fehlleitungen, Datenverlust, Datenbeschädigung, Änderungen, sonstige Manipulationen oder unerlaubter Zugriff Dritter. Außerdem können durch E-Mails trotz der Verwendung von Anti-Viren-Programmen Viren oder andere schädliche Programme übertragen werden. Die Haftung der Referentin für Schäden aus diesen Umständen richtet sich nach § 8 dieser AGB.

§ 8 Haftung der Referentin

  1. Für Schäden aus der Verletzung einer Garantie oder aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet die Referentin unbeschränkt. Dasselbe gilt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit oder soweit die Referentin ein Beschaffungsrisiko übernommen hat. Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Referentin nur, sofern wesentliche Pflichten verletzt werden, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben und die für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung sind. Bei Verletzung solcher Pflichten, Verzug und Unmöglichkeit ist die Haftung der Referentin auf solche Schäden begrenzt, mit deren Entstehung im Rahmen dieses Vertrags typischerweise gerechnet werden muss.
  2. Soweit die Haftung der Referentin ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Referentin.

§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Ist der Kunde Kaufmann i.S.d. Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung der Sitz der Referentin. Die Referentin ist auch zur Klageerhebung am Sitz des Kunden sowie an jedem anderen zulässigen Gerichtsstand berechtigt.

§ 10 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden oder sollte sich in diesen AGB eine Lücke befinden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame oder durchführbare Bestimmung als vereinbart, die dem Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt. Im Falle einer Lücke gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem entspricht, was nach dem Zweck dieser AGB vereinbart worden wäre, sofern die Parteien die Angelegenheit von vorneherein bedacht hätten.